Was ist die Shortlist vom Headhunter?

Was genau ist die Shortlist eines Headhunters? Was unterscheidet sie von der Longlist? Und wie kommen Sie überhaupt auf die Listen der Personalprofis?

Um Ihre Chancen im Bewerbungsprozess zu steigern, hilft es, sich damit vertraut zu machen, wie Headhunter bei der Kandidatenansprache und -auswahl vorgehen.

Erfahren Sie, worauf es wirklich ankommt!

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foto: © northfolk on Unsplash.com

Definition Shortlist

Kurz gesagt handelt es sich bei der Shortlist um die Ergebnisliste von Headhuntern (Executiv-Searcher) und Personalberatern.

Für das suchende Unternehmen, also den Auftraggeber, werden auf dieser Liste die Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt, die für die zu besetzende Position infrage kommen.

Bei einem professionellen Headhunter enthält die Liste nicht nur die Namen und die aktuellen Positionen der gefundenen und herausgefilterten Interessenten. Darüber hinaus werden auch wesentliche Informationen aus der Auswertung der Bewerbungsunterlagen und aus Telefonaten, Gesprächen, Job-Interviews und Tests aufgeführt.

Unterschiede: Longlist und Shortlist

Dagegen ist die Longlist wesentlich umfassender, sie enthält alle Ergebnisse der Identifizierungs- und Anspracheprozesse.

Im Gegensatz zu den - positiven - Ergebnissen der Shortlist werden hier auch die Aspiranten aufgeführt, die aus Sicht des Headhunters als nicht geeignet für die Zielposition gelten. Und auch die, die von sich aus abgelehnt haben.

Mit der Longlist dokumentieren Executive Search-Experten den Umfang, die Prozesse und die Ergebnisse Ihrer Arbeit.

 

Ziel: Wie auf Shortlist vom Headhunter kommen?

Grundsätzlich sollten Sie die fachlichen und persönlichen Anforderungen erfüllen, die mit der zu besetzenden Vakanz verbunden sind.

Denn Personalprofis werden Sie nur dem suchenden Unternehmen vorstellen, wenn sie davon ausgehen, dass Sie mit den Herausforderungen der neuen Stelle nicht überfordert sind und auch gut zum Unternehmensklima und den - hoffentlich gelebten - Unternehmenswerten passen.

Um das Ziel Shortlist zu erreichen, sollte

  • Ihr Headhunter-CV überzeugen,
  • Ihre Selbstpräsentation passgenau formuliert,
  • Ihre Erfolgs- und Ergebnisorientierung im Job-Interview deutlich,
  • Ihre Passung ins Unternehmen sichtbar und
  • Ihre Bereitschaft zum Wechsel klar erkennbar werden.

 

Wichtig: Ihre Ziele!

Unabhängig davon, ob Sie letztendlich Headhunter überzeugen, für sich gewinnen oder beeindrucken, sollten Sie bei einem Jobwechsel auch immer Ihre Ziele im Hinterkopf behalten.

Schließlich soll der Karrieresprung nicht zum Karriereknick verkommen. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass es gute Headhunter gibt, aber durchaus auch unseriöse, die mehr an einer Vermittlungsprovision und weniger an Ihrem beruflichen Vorwärtskommen interessiert sind.

Achten Sie beispielsweise darauf,

  • ob der Personalberater ein exklusives Mandat hat,
  • ob Terminabsprachen für Telefonate eingehalten werden,
  • ob zentrale Informationen über die neue Stelle umfassend mitgeteilt werden,
  • ob die Aufgaben und Verantwortungsbereiche der neuen Stelle strukturiert und umfassend mitgeteilt werden,
  • ob auf Fragen zum Gehaltsrahmen nur ausweichend geantwortet wird
  • und ob nicht nur Vorzüge, sondern auch eventuelle Nachteile der neuen Position erwähnt werden.

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